Objektdaten:
Ihr Immobilienmakler
Immobilienart
Wohnfläche in m ²
MFH
951 m²
Badezimmer
15
Zimmer
33
Grundstück in m²
297 m²
Baujahr
1953
Zwei Adressen. Ein Eckensemble.
Innerstädtische Substanz in besonderer Lage
In zentraler Düsseldorfer Lage bilden zwei zusammenhängende Mehrfamilienhäuser ein markantes Eckensemble auf einem gemeinsamen, 297 m² großen Grundstück.
Die Liegenschaft vereint zwei Adressen zu einer baulichen Einheit.
Insgesamt umfasst der Bestand 15 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von ca. 951 m².
Die unterschiedlich dimensionierten Wohnungen ermöglichen die Ansprache verschiedener Mietergruppen im innerstädtischen Wohnungsmarkt.
Das heutige Erscheinungsbild geht auf das Jahr 1953 zurück.
Die Architektur folgt der sachlichen Formensprache der Nachkriegszeit und fügt sich in ein gewachsenes innerstädtisches Umfeld ein, dessen Bebauung von unterschiedlichen Epochen und Architekturstilen geprägt ist.
Bemerkenswert ist die sichtbare Investitions- und Erneuerungsdynamik in der unmittelbaren Nachbarschaft. Mehrere Gebäude werden umfassend saniert und modernisiert, weitere Grundstücke erfahren eine zeitgemäße Neubebauung.
Damit entsteht ein interessantes Umfeld für die zukünftige Weiterentwicklung der Liegenschaft.
Der Wohnungsbestand präsentiert sich solide und in Teilen modernisiert, mit unterschiedlichen Ausstattungsständen.
Gut proportionierte und helle Räume, teilweise großzügige Eingangs- und Flurbereiche sowie individuelle Ausstattungsmerkmale prägen Teile des Bestandes.
Vier Wohnungen werden derzeit bewusst freigehalten und sind nicht vermietet. Damit eröffnet sich bereits bei Übernahme die Möglichkeit, einzelne Einheiten unmittelbar zu modernisieren, neu zu positionieren oder nach eigenen Vorstellungen in die weitere Bestandsentwicklung einzubeziehen. Alternativ besteht die Möglichkeit, die derzeit leerstehenden Wohnungen noch vor der Übergabe neu zu vermieten.
Auf der rückwärtigen Gebäudeseite verfügen vier Wohnungen über geschützte Loggien. Zwei weitere Wohnungen sind jeweils mit einer Dachterrasse ausgestattet.
Auch die Gebäudestruktur eröffnet zusätzliche Perspektiven.
Beide Häuser sind voll unterkellert und über diese Ebene miteinander verbunden.
Während das Dachgeschoss eines Gebäudes bereits ausgebaut ist, eröffnet der bislang ungenutzte Speicher des anderen Gebäudes eine zusätzliche Entwicklungsperspektive.
Im Zuge einer zukünftigen Dachsanierung könnte ein Ausbau des Dachgeschosses, gegebenenfalls unter Einbeziehung von Gauben, mit der Schaffung zusätzlicher Wohnfläche verbunden werden. Eine baurechtliche und technische Prüfung vorausgesetzt.
Darüber hinaus lassen sich für einzelne Bereiche der Liegenschaft alternative Nutzungskonzepte denken, etwa eine repräsentative gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss. Entsprechende Nutzungsänderungen und bauliche Maßnahmen stehen unter dem Vorbehalt der erforderlichen Genehmigungen.
Die Qualität dieser Liegenschaft erschließt sich insbesondere aus ihrer Lage, ihrer zusammenhängenden Struktur und ihrer Präsenz im Straßenraum.
Eine innerstädtische Düsseldorfer Liegenschaft mit solider, gepflegter Substanz und der Freiheit, Bewährtes fortzuführen und zugleich einen eigenen Stil einzubringen.
Bauweise und technische Ausstattung
Die Liegenschaft wurde 1953 in massiver Bauweise errichtet und befindet sich auf einem 297 m² großen Grundstück.
Gemäß der ursprünglichen Baubeschreibung bestehen die Außenwände und tragenden Innenwände aus Ziegelmauerwerk; für die übrigen Innenwände waren Bimsdielen bzw. Schwemmsteine vorgesehen.
Die Dachkonstruktion wurde als Holzkonstruktion mit Ziegeldeckung ausgeführt.
Die Mehrfamilienhäuser verfügen heute über einen über Jahrzehnte gewachsenen technischen Bestand mit unterschiedlichen Modernisierungsständen.
Die Fenster wurden gegenüber der ursprünglichen Ausführung überwiegend durch doppelt verglaste Kunststofffenster ersetzt.
Auch die Elektroinstallationen wurden in Teilen erneuert bzw. ergänzt; einige der Wohnungen verfügen bereits über FI-Schutzschalter.
Die Bäder zeigen unterschiedliche Ausstattungs- und Modernisierungsstände.
Eine Besonderheit bildet die ehemalige Eigentümerwohnung im Erdgeschoss eines der beiden Gebäude. Sie hebt sich hinsichtlich des Grundrisses und der Ausstattung vom überwiegenden Wohnungsbestand ab.
Zwei Erdgeschosswohnungen werden über eine Öl-Zentralheizung mit Wärme versorgt.
Bei der Zentralheizung handelt es sich um eine Weishaupt Thermo Unit WTU 25-G mit 25,0 kW Nennwärmeleistung, Baujahr 2003. Zu dieser Anlage gehört ein separater Öltank, der ebenso wie die Zentralheizung selbst in einem Heizungsraum im Keller untergebracht ist.
Die übrigen 13 Wohneinheiten werden über elektrische Nachtspeicherheizungen beheizt. Die Warmwasserversorgung erfolgt dezentral über elektrische Durchlauferhitzer.
Für beide Gebäude liegen separate Bedarfsausweise vor.
Der Endenergiebedarf beträgt für eines der Gebäude 115,1 kWh/(m²·a), Energieeffizienzklasse D, und für das andere Gebäude 165,8 kWh/(m²·a), Energieeffizienzklasse F.
Als wesentliche Energieträger sind Heizöl und Strom ausgewiesen.
Die Dachbereiche unterscheiden sich innerhalb der Liegenschaft: Während das Dachgeschoss eines Gebäudes bereits zu Wohnzwecken ausgebaut ist, ist das Dachgeschoss des anderen Gebäudes bislang nicht ausgebaut.
Die vorhandenen Bestandspläne vom 31.05.2026 bilden die heutige Aufteilung und Struktur der beiden Gebäude ab und werden auf Nachfrage mit dem ausführlichen Exposé versendet.
Der Standort im Details
Die besondere Qualität dieses Standorts liegt in seiner unmittelbaren Übergangslage zwischen Stadtmitte und Pempelfort.
Hier verbinden sich die Urbanität der Düsseldorfer City mit den gewachsenen Wohn- und Quartiersstrukturen der nördlich angrenzenden Stadtteile.
Die innerstädtische Scharnierlage zwischen Oststraße, Wehrhahn und Schadowstraße eröffnet kurze Wege in unterschiedliche Richtungen.
Kaum ein Bedarf des täglichen Lebens erfordert hier weite Wege: Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Cafés, spezialisierte Geschäfte und ein breites Dienstleistungsangebot finden sich unmittelbar in außergewöhnlicher Vielfalt.
Rund um die Oststraße und Immermannstraße setzt sich dieses Angebot mit einem ausgeprägt internationalen Charakter fort.
Das japanisch geprägte Viertel mit seinen Restaurants, Lebensmittelgeschäften und spezialisierten Angeboten bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt, wird heute jedoch durch eine vielfältige internationale Gastronomie und zahlreiche weitere Konzepte ergänzt.
Diese Mischung ist längst ein fester Bestandteil des Düsseldorfer Stadtlebens und verleiht diesem Teil der City seinen eigenen Charakter.
In westlicher Richtung schließen Schadowstraße und Kö-Bogen an, weiter führen die Wege zu Hofgarten, Königsallee und Altstadt.
Auch der Rhein mit seiner Promenade und seinen weitläufigen Uferbereichen ist gut erreichbar.
Mit Kunstsammlung NRW, Kunsthalle, Kunstpalast und NRW-Forum liegen zudem einige der bedeutendsten Kulturadressen der Stadt in kurzer Entfernung.
Einkaufen, Gastronomie, Kunst und Kultur lassen sich hier ebenso selbstverständlich in den Alltag integrieren wie ein Spaziergang durch den Hofgarten oder entlang des Rheins.
Mit dem Kö-Bogen hat sich zugleich ein wichtiger Teil der Düsseldorfer Innenstadt grundlegend verändert. Wo früher Verkehrsflächen dominierten, entstanden neue Wege, Grünflächen und öffentliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität. Hofgarten, Schadowstraße und Königsallee sind durch diese Entwicklung heute stärker miteinander verbunden denn je.
Auch das berufliche Umfeld ist vielseitig. Unternehmen, Kanzleien, Agenturen und Dienstleister sind schnell erreichbar.
Hinzu kommt die traditionell starke Düsseldorfer Modewirtschaft: Showrooms, Agenturen und Ateliers befinden sich auch in den angrenzenden innerstädtischen und nördlichen Bereichen.
Damit liegen zahlreiche Arbeitsplätze und einige der prägenden Wirtschafts- und Kreativbereiche der Stadt in gut erreichbarer Nähe – ein Standortvorteil, der insbesondere für die Vermietbarkeit innerstädtischer Wohn- und Arbeitsräume von Bedeutung ist.
Bei aller Urbanität bewahrt sich das unmittelbare Quartier zugleich einen angenehm ruhigeren Charakter.
Die Liegenschaft befindet sich in einer durch Anlieger- und Einbahnstraßen geprägten Umgebung, abseits der größeren Verkehrsachsen.
Begrünte Innenhöfe und die kleinteilige rückwärtige Bebauung verstärken diesen für die zentrale Lage besonderen Kontrast.
Hauptbahnhof und öffentlicher Nahverkehr sind schnell erreichbar und binden den Standort an das gesamte Stadtgebiet sowie die Region an.
Die Verbindung aus zentralem Wohnen, vielfältigem Arbeitsumfeld, hoher Erreichbarkeit und urbaner Lebensqualität spricht unterschiedliche Nachfrageprofile an.
Gerade das Zusammenspiel aus kurzen Wegen, vielseitigem Stadtleben und einem vergleichsweise ruhigen unmittelbaren Wohnumfeld prägt die besondere Qualität dieses Standorts.
Zugleich eröffnet das wirtschaftlich geprägte Umfeld neben dem Wohnen auch Perspektiven für mögliche gewerbliche Nutzungen.
Düsseldorf – Investmentstandort mit Perspektive
Nr. 3 · Deutscher Immobilien-Investmentmarkt
749 Mio. € Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr 2026 – damit Rang 3 unter den deutschen A-Standorten, hinter München und Hamburg.
49 % · Investmentvolumen in der City
377 Mio. € und damit nahezu die Hälfte des Düsseldorfer Transaktionsvolumens entfielen im ersten Halbjahr 2026 auf Investments in der City.
1,1 % · Marktaktive Leerstandsquote
Die für 2024 ermittelte marktaktive Leerstandsquote von lediglich 1,1 % wird auch im Immobilienmarktbericht 2026 ausgewiesen. Sie unterstreicht die anhaltend knappe Verfügbarkeit von Wohnraum in Düsseldorf.
34.535 € · Kaufkraft je Einwohner
Kaufkraft pro Kopf im Jahr 2025.
Die Innenstadt entwickelt sich weiter!
Mit der Tuchtinsel an Schadowstraße/Berliner Allee, dem Mixed-Use-Projekt Kreuzstraße/Steinstraße, dem KöTower und den Planungen zur Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes am Hauptbahnhof stehen mehrere bedeutende Vorhaben für die fortlaufende städtebauliche Entwicklung der Düsseldorfer Innenstadt.
Auch für das Areal des ehemaligen Galeria-Kaufhof-Warenhauses an der Oststraße 15 / Am Wehrhahn 1 ergeben sich nach der Einstellung der Opernneubauplanungen neue städtebauliche Perspektiven.
Eine attraktive Neugestaltung dieses markanten innerstädtischen Standorts bietet das Potenzial, das unmittelbare Umfeld zusätzlich aufzuwerten und die Qualität der Lage nachhaltig zu stärken.
Für das bestehende Opernhaus an der Heinrich-Heine-Allee werden Konzepte zur langfristigen Sicherung des Standorts erarbeitet.
Düsseldorf verbindet damit einen etablierten deutschen Investmentstandort mit hoher Kaufkraft, geringer Wohnraumverfügbarkeit und einer Innenstadt, in deren Weiterentwicklung kontinuierlich investiert wird.
Hinweis zur Privatsphäre und Besichtigungen
Aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Hausbewohner wird auf die Veröffentlichung der genauen Objektanschrift in diesem Inserat verzichtet.
Im Rahmen Ihrer regulären Anfrage über ImmoScout24 erhalten Sie das ausführliche Verkaufsexposé mit der vollständigen Anschrift und weiteren Informationen zur Immobilie.
Wir bitten um Verständnis, dass Besichtigungen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung stattfinden, und möchten Sie daher bitten, von eigenständigen Besichtigungen des Gebäudes abzusehen.
Sonstige Hinweise
Sämtliche Objektangaben beruhen auf den uns zur Verfügung gestellten Informationen und Unterlagen. Für deren Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird keine Gewähr übernommen. Irrtümer und Zwischenverkauf bleiben vorbehalten.
Die im Exposé enthaltenen Visualisierungen zeigen mögliche Entwicklungsperspektiven. Sie stellen weder den gegenwärtigen baulichen Zustand noch bereits genehmigte Maßnahmen dar.
Lage der Immobilie
Stadtbezirk 1, Düsseldorf, Deutschland
















